Ratgeber
Ultraschallprüfung (UT)
Innere Fehler im Stangenmaterial und in dicken Querschnitten finden
Begriff erklärt
Innere Fehler im Stangenmaterial und in dicken Querschnitten finden
Die Ultraschallprüfung, kurz UT, weist Fehler im Inneren eines Werkstücks nach: Lunker, Einschlüsse, Dopplungen und Risse, die von außen nicht sichtbar sind. Ein Prüfkopf sendet Schallimpulse in das Teil; an Fehlern und an der Rückwand werden sie reflektiert, und aus Laufzeit und Echohöhe ergeben sich Lage und Größe des Fehlers. Bei RS Randack prüfen Prüfer nach ISO 9712 Stufe 2 im eigenen Haus.
Wo Ultraschall bei Schrauben gebraucht wird
- Stangenmaterial vor der Fertigung, vor allem bei großen Durchmessern, bei denen Kernfehler aus dem Stahlwerk nicht auszuschließen sind
- Schmiedeteile und Rohlinge nach der Wärmebehandlung
- Große Schrauben, Bolzen und Drehteile nach Kundenspezifikation, etwa für Druckgeräte, Kerntechnik, Schiffbau und Bahn
- Lange Bolzen und Gewindestangen, an denen der Schall vom Ende her den ganzen Schaft durchläuft
Die Ultraschallprüfung ergänzt die Rissprüfung mit Magnetpulver oder Farbeindringmittel, die nur die Oberfläche erfasst. Für vollständige Nachweise verlangen Spezifikationen oft beides.
Was Sie angeben sollten
Prüfnorm und Registriergrenze, Prüfzeitpunkt (Vormaterial oder fertiges Teil), Prüfumfang und Protokollform. Für Vormaterial mit Ultraschallprüfung ab Stahlwerk nennen Sie die Forderung schon in der Anfrage, damit das Material entsprechend bestellt wird.
Ultraschallgeprüftes Material anfragen
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