Ratgeber
Europäisches Vormaterial aus zugelassenen Werken
Warum die Herkunft des Stahls für Einkäufer zählt
Begriff erklärt
Warum die Herkunft des Stahls für Einkäufer zählt
Vormaterial ist das Stangenmaterial, aus dem Sonderschrauben, Bolzen und Muttern gefertigt werden. RS Randack bezieht es aus zugelassenen europäischen Stahlwerken und deren Händlern, mit Werkszeugnis zu jeder Schmelze. Für Einkäufer ist das ein Prüfkriterium: Händler haben selbst keine Zulassung, es zählt das Werk dahinter und ob es von den Abnahmegesellschaften und Regelwerken anerkannt ist, die für die Anlage gelten.
Was eine Stahlwerkzulassung bedeutet
Druckgeräteregelwerke wie AD 2000 und die Druckgeräterichtlinie, Klassifikationsgesellschaften und die Kerntechnik erkennen Werkszeugnisse nur von Werken an, deren Qualitätssicherung sie begutachtet haben. Für Schrauben nach AD 2000 W7 oder für Schiffbauteile muss deshalb schon das Stangenmaterial aus einem anerkannten Werk stammen. RS Randack führt die Zulassungen der Werke in der Arbeitsvorbereitung und wählt das Vormaterial je Auftrag nach dem Regelwerk des Kunden.
Was am Wareneingang geprüft wird
Lieferschein, Bestellung und Werkszeugnis werden abgeglichen, jede Anlieferung wird auf Radioaktivität geprüft, Abmessung und Oberfläche je Bund kontrolliert, bei mehreren Bünden eine Verwechslungsprüfung mit dem Funkenspektrometer durchgeführt, bei vergütet angeliefertem Material die Härte gemessen. Erst dann bekommt der Bund seine Materialprüfkarte und darf in die Fertigung.
Lagermaterial für Eilaufträge
Gängige Werkstoffe und Abmessungen, vor allem 42CrMo4 und nichtrostende Stähle, hält RS Randack vorrätig. So kann ein Eilauftrag am Tag der Bestellung beginnen, ohne auf das Stahlwerk zu warten. Sonderwerkstoffe wie Nickelbasislegierungen und Titan werden je Auftrag beschafft.
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