Ratgeber
Werkstattauftrag und Arbeitskarte
Das Dokument, das jedes Los durch die Fertigung begleitet
Begriff erklärt
Das Dokument, das jedes Los durch die Fertigung begleitet
Der Werkstattauftrag, in der Halle Arbeitskarte genannt, ist das Dokument, das jedes Los bei RS Randack von der Materialentnahme bis zur Verpackung begleitet. Die Arbeitsvorbereitung erstellt ihn je Vorgang aus Zeichnung, Bestellung und Spezifikation: Kopf mit Kommission, Auftragsnummer, Menge, Liefertermin, Abnahme, Abmessung, Zeichnung, Werkstoff, Schmelze und Kennzeichnung; darunter je Arbeitsgang eine Zeile mit Arbeitsplatz und Vorgabe.
Was darauf vorgegeben wird
Material und Sägelänge mit Zugabe, Probestab, Schmiedewerkzeug und Abkühlung je Werkstoff, Härtebereich der Wärmebehandlung, Vordrehmaße und Flankendurchmesser für das Gewinderollen, Reihenfolge von Vergüten, Bearbeiten und Rollen, Kennzeichnung, Rissprüfung mit Umfang, Beschichtung, Freigabe durch die Qualitätssicherung, Endkontrolle und Verpackung. Bei komplexen Neuteilen geht eine Machbarkeitsanalyse voraus, die jede Abteilung abzeichnet.
Was darauf zurückgemeldet wird
Jeder Arbeitsgang wird mit Datum und Kürzel abgezeichnet, Messwerte wie Härte, Flankendurchmesser und Istmaße werden eingetragen, Stückzahlen und Ausschuss je Gang notiert. Die Endkontrolle prüft, dass alle Gänge abgezeichnet sind, bevor ein Los das Haus verlässt. So entsteht die Kette, die im Zeugnis endet und zehn Jahre abrufbar bleibt.
Was das für Sie bedeutet
Sie bekommen keine Schraube, deren Weg nicht dokumentiert ist. Fragen zu einem gelieferten Los lassen sich über die Kommissionsnummer auf dem Lieferschein jederzeit bis zum Werkstattauftrag und zur Schmelze zurückverfolgen.
Zeichnungsteil mit dokumentiertem Ablauf anfragen
Bei Eile erhalten Sie innerhalb weniger Stunden eine Antwort.